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Regulierung

Qualifizierter Verwahrer

Regulierte Einrichtung — Bank oder lizenzierter Trust —, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, um die Vermögenswerte von Kunden von Fonds, RIAs und ETFs zu verwahren.

Definition

Ein qualifizierter Verwahrer (qualified custodian) ist eine Einrichtung, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, um Vermögenswerte von Kunden im Namen regulierter Dritter — Fonds, Anlageberater und ETFs — zu verwahren. Es reicht nicht, die Schlüssel aufzubewahren: Die Figur verlangt eine konkrete Rechtsstruktur (Bank, Trust Company mit Charter, Broker-Dealer oder gleichwertige Einrichtung), die der Aufsicht, Prüfungen und Pflichten zur Trennung der Kundenvermögen unterliegt.

Der Ursprung des Konzepts in den USA liegt in der Custody Rule der SEC — der Rule 206(4)-2 des Investment Advisers Act —, die registrierte Berater (RIAs) verpflichtet, die Vermögenswerte ihrer Kunden bei einem qualifizierten Verwahrer zu hinterlegen, gerade damit diese Vermögenswerte nicht mit der Bilanz des Beraters vermischt werden. Als die Spot-Bitcoin-ETFs kamen, übertrug die SEC dieselbe Anforderung: Der zugrunde liegende BTC muss bei einem beaufsichtigten qualifizierten Verwahrer liegen, was die Verwahrung in der Praxis auf eine Handvoll Anbieter konzentriert hat.

Bei Kryptowerten sind die maßgeblichen Beispiele Coinbase Custody (Verwahrer des BTC der meisten Spot-ETFs, einschließlich IBIT und FBTC), Fidelity Digital Assets (Trust in New York), Anchorage Digital (mit bundesweiter Bankcharter der OCC, einzigartig in seiner Art) und BitGo (Trust in South Dakota). Diese Schicht der qualifizierten Verwahrung hat es ermöglicht, dass institutionelles Geld mit prüfbaren Garantien in Bitcoin einfließt; für die Details zu Anbietern und Diensten konsultiere unseren Leitfaden zur institutionellen Verwahrung von Kryptowährungen.

Im Kontext

Z.B.

Die SEC verlangt, dass der Bitcoin eines Spot-ETF bei einem qualifizierten Verwahrer liegt: Coinbase Custody übernimmt diese Rolle für IBIT, FBTC und die meisten zugelassenen ETFs.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein qualifizierter Verwahrer?

Eine regulierte Einrichtung (Bank, Trust Company mit Charter, Broker-Dealer oder gleichwertig), die die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, um Vermögenswerte von Kunden im Namen von Fonds, Anlageberatern und ETFs zu verwahren, mit Aufsicht, Prüfungen und Trennung der Vermögenswerte.

Was verlangt die Custody Rule der SEC?

Die Rule 206(4)-2 des Investment Advisers Act verpflichtet registrierte Berater (RIAs), die Vermögenswerte ihrer Kunden bei einem qualifizierten Verwahrer zu hinterlegen, damit sie nicht mit der Bilanz des Beraters vermischt werden. Die SEC hat diese Anforderung auf die Spot-Bitcoin-ETFs übertragen.

Welche Unternehmen sind qualifizierte Verwahrer von Kryptowerten?

Die Referenzen der Branche sind Coinbase Custody, Fidelity Digital Assets (Trust in New York), Anchorage Digital (mit bundesweiter Bankcharter der OCC) und BitGo (Trust in South Dakota).

Lies diesen Begriff auf Spanisch: spanische Version →

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