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Protokoll

Self-Custody

Direkte Kontrolle über die privaten Schlüssel von Bitcoin, ohne von einem Dritten abhängig zu sein.

Definition

Self-Custody bedeutet, dass der Eigentümer von Bitcoin seine privaten Schlüssel direkt kontrolliert, ohne diese Verwahrung an eine Börse, eine Bank oder einen anderen Dritten zu delegieren. „Not your keys, not your coins“ ist das Prinzip, das dieses Konzept zusammenfasst. Für Privatpersonen bedeutet Self-Custody die Verwendung von Hardware-Wallets oder Multi-Sig-Lösungen. Für Institutionen bedeutet es Lösungen der Eigen- oder geteilten Verwahrung. Der Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 hat die Verbreitung der Self-Custody unter institutionellen Anlegern massiv beschleunigt. Die Alternative für Unternehmen, die nicht selbst verwahren wollen, ist die Delegation an einen regulierten Anbieter: Wir erklären es im Leitfaden zur institutionellen Kryptoverwahrung.

Lies diesen Begriff auf Spanisch: spanische Version →

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